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Herzlich Willkommen auf der offiziellen Homepage des FC 05 Bergweiler e.V.

Wir freuen uns sehr Sie auf unserer Internetpräsenz begrüßen zu dürfen. Der FC 05 Bergweiler e.V. wurde im Jahr 2005 gegründet und umfasst neben einer Fußballabteilung auch die Bereiche Aerobic und Garde.

Diese Bereiche auszubauen und den Bedarf nach weiteren Aktivitäten oder Sportarten zu decken, ist unser Ziel in den nächsten Jahren. Ein Beachvolleyballfeld ist bereits 2015 hinzugekommen.

Wir werden Sie hier über alle Ergebnisse, Projekte und Aktivitäten beim FC 05 Bergweiler e.V. informieren und auf dem Laufenden halten. Gerne freuen wir uns auch, Sie z.B. bei einem unserer Heimspiele der 1. Mannschaft am Sportplatz oder bei Auftritten der Garde begrüßen zu dürfen.

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FuPa Rheinland - News

  • Jede Menge Spaß beim 90-jährigen Festakt
    Vergangenes Wochenende standen die Feierlichkeiten zum 90. Vereinsjubiläum des Sportvereins „Glück Auf“ Thomm im Mittelpunkt des Jubiläumsjahres. Neben dem Hauptevent am Sonntag, bei dem sechs Mannschaften um den Allianz-Cup fighteten, standen zahlreiche Ehrungen auf der Agenda.
  • Bitburg gelingt Toptransfer
    Bitburg/Schleid/Rosport/Badem/Nohn. Trotz nachlassender Aktivitäten haben einige Clubs weiteres, frisches Personal für die neue Saison generiert. Den spektakulärsten Wechsel vollzog sich bei Bezirksliga-Titelfavorit FC Bitburg. Die Bierstädter haben mit Deniz Siga einen Drittliga erfahrenen (1. FC Magdeburg, FC Rot-Weiß Erfurt), universell einsetzbaren Spieler verpflichtet, der in der vergangenen Saison den SV Rot-Weiss Wittlich als Kapitän zum Aufstieg in
  • Zähe Sache: Eintracht Trier siegt 1:0 bei der SG Hochwald
    Lange musste Oberligist Eintracht Trier im Testspiel beim Rheinlandligisten SG Hochwald/Zerf auf ein Tor warten. Erst in der 75. Minute war es soweit, als Hendrik Thul per Kopf erfolgreich war. Vorausgegangen war eine spektakuläre Rettungsaktion von Andy Müller, der nach einem Fast-Eigentor von SGH-Torwart Niklas Burg den Ball an den Pfosten gelenkt hatte. Belohnt wurde die artistische Einlage nicht. Pech hatte Müller auf der Gegenseite, als er nur Aluminium traf (63.). Für

Sport 1 - Fußball Bundesliga News

  • Wolfsburg-Coach Glasner: "Ich kann auch ungemütlich werden"

    Oliver Glasner tritt beim VfL Wolfsburg ein schweres Erbe an.

    Mit Bruno Labbadia landeten die Wölfe nach der vergangenen Saison auf Platz sechs. Doch der Ex-Coach und VfL-Geschäftsführer Sport Jörg Schmadtke waren nicht auf einer Wellenlänge.

    Weil Labbadia nicht für einen neuen Vertrag zur Verfügung stand, verpflichtete der VfL mit Glasner wurde einen Trainer aus Österreich, der mit dem Linzer ASK in der abgelaufenen Runde immerhin auf Platz 2 landete. 

    Im SPORT1-Interview spricht der 44-Jährige vor dem Testspiel gegen die PSV Eindhoven (ab 18.55 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) über seinen Werdegang, seine Zusammenarbeit mit Schmadtke, die Ziele mit dem VfL und seinen Vorgänger.

    SPORT1: Herr Glasner, wie haben Sie Ihre ersten Wochen in Wolfsburg erlebt?

    Oliver Glasner: Insgesamt sehr positiv, es war natürlich intensiv. Alles, was ich in den ersten Wochen vom VfL gesehen habe, stimmt mich auch absolut positiv für die Saison.  Ich bin ein Mensch, der sehr offen an etwas Neues herangeht. Ich bin gespannt, will alles aufsaugen, kennen lernen und nach und nach meine Ideen und meinen Input mit einbringen. 

    SPORT1: Man sagt, Sie seien eher emotionslos und sachlich. Wie ist die Oliver Glasner wirklich?

    Glasner: Ich kann im Spiel schon sehr emotional werden. Manchmal denke ich mir, es wäre besser, dann etwas ruhiger zu sein. Aber abseits des Platzes bin ich schon ein sehr ruhiger, sachlicher und bodenständiger Typ. Das haben die Spieler auch schon gemerkt. Wenn es darum geht, Übungen einzustudieren, bin ich sehr hartnäckig und fordernd. Da geht es mir darum, dass sie sich mit den Dingen auseinandersetzen. Aber wenn wir dann beim Mittagessen zusammensitzen, dann können wir auch über viele andere, teils private Dinge sprechen.

    SPORT1: Was ist Ihr stärkster Charakterzug?

    Glasner: Oliver Glasner ist und bleibt Oliver Glasner - mit seinen Stärken und Schwächen. Ich versuche immer authentisch zu sein, bin sehr geradlinig. Und wenn mir Dinge nicht passen, dann spreche ich das sofort an. Ich kann auch mal ungemütlich werden. Wenn mir Dinge sehr gut gefallen, dann äußere ich das ebenfalls. Wer mit mir zu tun hat, weiß immer, woran er ist. Ich lasse mich nicht verbiegen.

    SPORT1: Worauf darf sich die Bundesliga bei Ihnen am meisten freuen?

    Glasner: (lacht) Auf einen weiteren Österreicher. Ich bin keiner, der ins Rampenlicht drängt. Ich werde mich also beim VfL nicht groß in den Vordergrund stellen. Das Spotlight gehört den Spielern mit guten Leistungen auf dem Platz. Das ist meine größte Freude.

    SPORT1: Warum war jetzt der richtige Zeitpunkt für Sie für einen Neustart im Ausland?

    Glasner: Wir haben in den vergangenen vier Jahren beim Linzer ASK eine schöne Erfolgsgeschichte geschrieben. Zwei Jahre in der 2. Liga und zwei Jahre in der Bundesliga mit ersten Europacup-Erfahrungen, das war für mich persönlich sehr wichtig. Ich habe aus dieser Zeit viel mitgenommen und bin noch mittendrin in der Entwicklung. Ich lasse mich auf Dinge ein, werde auch in Wolfsburg sicher den einen oder anderen Fehler machen und daraus aber auch lernen. Das verlange ich auch von meinen Spielern, dass sie sich auf neue Sachen einlassen. Und sie dürfen auch Fehler machen. 

    SPORT1: Was für ein Trainer-Typ sind Sie?

    Glasner: Ich habe auf dem Platz klare Vorstellungen und verlange von den Spielern bei der Sache zu sein. Aber in der Kabine darf es locker zugehen. Mir ist es auch sehr wichtig, persönlichen Kontakt mit den Spielern zu haben, auch mal über ihre Familie und die Kinder zu sprechen. Wir haben hier viele junge Väter, und ich bin selbst dreifacher Vater. Hier kann ich meine Erfahrungen mit den Spielern austauschen. 

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    SPORT1: Mit dem LASK hätten Sie Champions-League-Qualifikation spielen können. Warum haben Sie sich für den VfL entschieden? 

    Glasner: Die Bundesliga ist eine andere Hausnummer als die österreichische Liga. In den Gesprächen mit Jörg Schmadtke und Marcel Schäfer haben wir sehr schnell gemerkt, dass wir ähnliche Ideen haben, wie wir den VfL weiter nach vorne bringen können. Das war dann ausschlaggebend. Für mich persönlich ist es wichtig, dass ich beim VfL zwei Menschen an meiner Seite habe, die sehr viel Erfahrung haben. Marcel Schäfer (VfL-Sportdirektor, d. Red.) kennt den VfL in- und auswendig, und bei Jörg Schmadtke trifft das auf die Bundesliga zu.

    SPORT1: Joshua Guilavogui hat gemeint, man könne mit Ihnen viel Spaß haben. Und außerhalb des Rasens ließen Sie den Spielern viel Freiraum.

    Glasner: Bei mir sind die Spieler für sich selbst verantwortlich. Ich gebe ihnen sehr gerne auch abseits des Platzes Verantwortung. Diese erwarte ich zu 100 Prozent auf dem Platz, denn da müssen sie Entscheidungen treffen. Meine feste Überzeugung ist, dass wir das, was wir auf dem Platz verlangen, auch außerhalb einfordern können. Wenn ich das Vertrauen in meine Spieler abseits des Platzes nicht hätte, dann hätte ich genau die gleichen Bedenken auf dem Platz. Ich versuche deshalb einen Rahmen zu stecken, in dem sich die Spieler frei bewegen und wohlfühlen können. Aber es gibt auch klare Grenzen. Bisher wurden diese Grenzen von meinen Spielern immer eingehalten.

    SPORT1: Gibt es im Verein Neuerungen durch Sie?

    Glasner: Ich habe eine Wand im Trainerbüro einreißen lassen, weil ich ganz offen mit allen im Team kommunizieren möchte. Mir ist ein gutes Miteinander sehr wichtig. 

    SPORT1: Stört es Sie, dass selbst junge Profifußballer heutzutage schon viel Geld verdienen? 

    Glasner: Überhaupt nicht. Mir geht es darum, wie man miteinander umgeht. Mir ist der Mensch wichtig, und ich werde alle immer gleich behandeln. Da spielt das Finanzielle keine Rolle. Wenn die Spieler das verinnerlichen, dann ist das auch überhaupt kein Problem. Für mich wird es dann zum Problem, wenn einer denkt, nur weil er mehr Geld hat, müsse er besser behandelt werden. Das ist beim VfL nicht der Fall. 

    SPORT1: Wollen Sie nur Musterprofis oder darf ein Spieler bei Ihnen auch unbequem sein?

    Glasner: Natürlich darf er das. Wir hatten das auch in Linz. Da gab es im Training auch mal Reibereien. Mir ist es lieber, der Spieler sagt mir, wenn ihm etwas nicht passt. Ich möchte mündige Spieler, die Verantwortung übernehmen, eine Siegermentalität haben und jedes Trainingsspiel gewinnen wollen. Wenn sie sich dann mal mit mir anlegen, bin ich froh darüber. Denn dann weiß ich, dass sie sich mit der Sache auseinandersetzen.

    SPORT1: Sie waren ein Fan des Fußballs von Jürgen Klopp bei Borussia Dortmund. Was ist Ihre Art des Fußballspiels?

    Glasner: Während meiner Trainer-Ausbildung hatte Jürgen Klopp beim BVB gerade seine erfolgreiche Zeit und hat eine neue Art des Fußballspiels eingeführt. Wir waren da alle noch im Zeitalter von Diego Maradona. Es hat mir gefallen, wie Klopp seine Mannschaft auf eine andere Art und Weise motiviert und zum Erfolg geführt hat. Mir gefällt es, etwas Neues auszuprobieren. Was zehn Jahre gut war, muss nicht die nächsten zehn Jahre auch gut sein. Obwohl der VfL in der vergangenen Saison sehr erfolgreich war, wollen wir neue Reize setzen. Um mittelfristig und langfristig erfolgreich zu sein. 

    SPORT1: Hat es Sie überrascht, dass der VfL trotz des guten Abschneidens einen neuen Trainer gesucht hat?

    Glasner: Bruno Labbadia hat mit seinem gesamten Trainerteam ohne Zweifel famose Arbeit geleistet, so dass die Mannschaft eine hervorragende Saison spielen konnte. Alles andere kann ich nicht beurteilen. Ich selbst habe mich auf Rang 2 beim LASK verabschiedet. Es ist immer angenehmer, wenn man als erfolgreicher Trainer den Verein verlassen kann.

    SPORT1: Was wollen Sie mit dem VfL erreichen?

    Glasner: Ich definiere mich nicht über Tabellenplätze, sondern über die Art und Weise, wie wir Fußball spielen. Ich bin davon überzeugt, dass sich mit ordentlichen Leistungen auch der Erfolg einstellt. Ich brauche kein Platzierungsziel, sondern versuche im Hier und Jetzt gemeinsam mit den Spielern eine Idee zu entwickeln, wie wir attraktiven Fußball bieten können. Wenn wir das gut auf den Platz bringen, dann wird es eine erfolgreiche Saison.

  • Gaudino: "Mir haben 15 Kilo gefehlt"

    Gianluca Gaudino hat nach dem Abschied vom FC Bayern eine schwere Zeit durchlebt.

    Als der Mittelfeldspieler 2017 bei Chievo Verona eine Lungenentzündung erlitt, ließ er seinen Vertrag auflösen und dachte ans Karriereende.

    "Ich durfte bei den Bayern-Profis reinschnuppern - wovon jeder Fußballer träumt. Und nicht lange danach musste ich meinen Vertrag bei einer nicht so großen Mannschaft auflösen, weil es nicht mehr ging", erklärte der 22-Jährige der Sport Bild. "Da kam natürlich auch der Gedanke auf: Macht das alles eigentlich alles noch Sinn? Ich war so gekränkt von mir selbst, überhaupt diese Gedanken zu haben."

    "Diese 15 Kilo haben mir gefehlt"

    Gaudino hatte vor fünf Jahren unter Pep Guardiola mittrainiert und erste Einsätze für die Profis verzeichnet.

    "Ich war so jungfräulich unterwegs. Ich hatte einfach Spaß und dachte :'Wow, krass! Vor einer Woche bist du noch bei der U19 und plötzlich bist du in einem Team mit all den Top-Stars - das gibt’s doch gar nicht.'"

    Gaudino dachte daran, es langfristig beim Deutschen Meister zu schaffen. "Ich bin dann allerdings in ein Loch gefallen." Das Talent erklärte, dass es körperlich und mental nicht auf dem Level war, sich in München durchzubeißen. "Damals habe ich 60 Kilo gewogen, heute wiege ich 75. Diese 15 Kilo haben mir gefehlt."

    Gaudino wollte bei Dorfklub unterkommen

    Nach einer Leihe zum FC St. Gallen und dem Wechsel nach Verona war Gaudino vereinslos und überlegte, beim bayerischen Dorfklub SV Pullach mitzutrainieren.

    "Das hätte ich auch wirklich gerne gemacht, weil es mir damals völlig egal war, in welcher Mannschaft ich arbeite. Ich wollte einfach mit anderen Jungs Fußball spielen und im Rhythmus bleiben."

    Neue Lust bei Young Boys Bern

    Gaudino erhielt anschließend jedoch das Angebot, sich bei der Reserve von Borussia Mönchengladbach fit zu halten und gewann dadurch sein Selbstbewusstsein zurück. Anfang des Jahres wechselte er in die Schweiz zu Young Boys Bern, wurde dort Meister und kam regelmäßig zum Einsatz.

    "Ich bin wieder in einer Mannschaft, die wie der FC Bayern in der Liga oben dabei ist, dominanten Fußball spielt. Das passt zu meinem Spielstil."

  • Lewandowski-Kritik: „Zwei Jahre keine großen Transfers"

    So deutlich hat noch kein Spieler den Transfer-Stau des FC Bayern kritisiert.

    "Es ist nicht optimal, dass wir so wenig Profispieler im Kader haben – das muss ich ehrlich sagen und das weiß auch jeder. Klar, wir haben noch ein bisschen Zeit. Aber nicht nur ich, auch die anderen Spieler warten, dass noch ein oder zwei Spieler kommen", machte Robert Lewandowski am Dienstag in Los Angeles klar.

    Deutliche Worte vom Stürmer auf der abschließenden Pressekonferenz vor dem ersten Spiel gegen den FC Arsenal im International Champions Cup (ICC: FC Bayern - FC Arsenal Do., ab 5 Uhr LIVE im TV und STREAM).

    Lewandowski: "Wir brauchen noch mehr Spieler"

    "Wir brauchen noch mehr Spieler. Auch für die Konkurrenz im Training, um die Qualität nach oben zu bringen. Ich hoffe, dass der Vorstand daran arbeitet. Aber sie machen das", ergänzte der 30-Jährige und forderte einmal mehr Spieler, "die direkt auf Top-Niveau spielen können." Lewandowski: "Das ist unser Wunsch. Ich hoffe, dass das die Tage passiert."

    Aktuell umfasst der Bayern-Kader nur 17 Feldspieler. Acht Nachwuchsspieler aus der U19 und U23 ergänzen den Kader derzeit auf der USA-Reise. Mit dabei sind auch Jérôme Boateng, den die Verantwortlichen des FC Bayern gerne verkaufen möchten, sowie Renato Sanches, der den Klub gerne verlassen würde.

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    Wie spanische Medien am Dienstag berichteten, soll allerdings der Transfer von Mittelfeldspieler Marc Roca (Espanyol Barcelona) unmittelbar bevorstehen. Beim U21-Europameister aus Spanien soll es nur noch um die Ablöse gehen. Kolportiert werden rund 40 Millionen Euro. Die Münchener wollten sich Dienstag nicht dazu äußern. "Ist noch nicht offiziell, oder? Dann sage ich nichts", deutete Javi Martínez allerdings auf SPORT1-Nachfrage an, dass das Thema heiß ist.

    Wunschspieler wie Leroy Sané lassen indes weiterhin auf sich warten. "Die Frage ist, warum wir auf Transfers warten”, äußerte Lewandowski. Blieben Top-Verstärkungen aus, sei es "schwierig, um große Titel zu spielen".

    Lewandowski, der unbedingt die Champions League gewinnen will: "Wenn du aber auf Top-Niveau in der Welt bleiben und daran glauben willst, alle Titel zu gewinnen, dann brauchst du auch eine starke Mannschaft. Wir wissen, dass der FC Bayern in den letzten zwei Jahren wahrscheinlich keinen großen Transfer gemacht hat. Es ist Zeit, bei den Transfers weiterzumachen."

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    Verlängerung? "Sind in Gesprächen"

    Eine Ansage, die sich gewaschen hat. Hellhörig sollten die Bayern-Bosse vor allem werden, weil Lewandowski die geplante Vertragsverlängerung seines Vertrags anscheinend auch an die Personalplanungen des Vereins knüpft.

    Es gebe viele Dinge, die für ihn entscheidend seien, aber das Thema "mit den Transfers ist auch drin", versicherte er. "Ich habe mit dem Vorstand gesprochen und Informationen bekommen. In diesem Moment machen sie ihren Job. Für die Zukunft ist es aber wichtig, was Bayern plant. Aber das ist nicht das Wichtigste in den Gesprächen."

    Zum Status der Vertragsgespräche teilte er mit: "Ich kann nur sagen, dass wir in Gesprächen sind. Wie lange das dauert, weiß ich noch nicht genau."

    Vielleicht, bis Topspieler wie Sané verpflichtet werden.

  • Hermann: "Hätten Finale dahoam besser vorbereiten müssen"

    Überpünktlich erscheint Peter Hermann drei Minuten vor Anpfiff des Interviews mit SPORT1. Im sportlichen Outfit nimmt die 67 Jahre alte Co-Trainer-Legende Platz. Am rechten Handgelenk trägt er, wie immer, eine Uhr, auf deren Ziffernblatt das Schalke-Emblem zu sehen ist. Hermann nennt sie seinen "Glücksbringer".

    Unmittelbar in der Nähe der BayArena in Leverkusen lässt Hermann im fast zweistündigen Gespräch seine Karriere Revue passieren.

    Dort, wo er 1984 seine Profikarriere als Spieler beendet hat und 1989 seine erfolgreiche Co-Trainerkarriere begann. Diesen Sommer, 30 Jahre, 19 Cheftrainer und etliche Titel später, beendete er sie. Passend zum Start des Gesprächs laufen auf einem großen Monitor der Hotel-Lobby Trainingsbilder des FC Bayern ein. Dem Verein, dem Hermann vor allem dank Jupp Heynckes so verbunden ist und mit welchem in der vergangenen Saison das Double einfuhr. 

    SPORT1: Herr Hermann, wie bezeichnen Sie ihren aktuellen Berufsstatus?

    Peter Hermann: Ich bin ja schon seit zwei Jahren offiziell Rentner und beziehe seit Oktober 2017 meine Rente. Also bin ich auch Rentner. Das ist auch keine Schande, wenn man lange gearbeitet hat. Irgendwann ist halt für jeden mal Schluss.

    SPORT1: Bleibt es dabei?

    Hermann: Ich muss jetzt erstmal Pause machen, aber ich werde nicht sagen, dass ich nie mehr was mache. Nachher kommt doch nochmal etwas, auf das ich Lust habe und was in der Nähe ist. Dann wüsste ich nämlich nicht, was ich tue. Jetzt bin ich aber erstmal froh darüber, wie es ist. Ich genieße mein Leben bei meiner Familie und mit meinen Enkeln.

    SPORT1: Sie wollten schon im Sommer 2018 aufhören. Dann kam Niko Kovac und sie machten doch weiter.

    Hermann: Meine Frau und die Kinder waren schon dagegen, dass ich wieder was bei den Bayern mache, als mich der Jupp Heynckes 2017 unbedingt haben wollte. Die Bayern wollten mich vergangenen Sommer behalten, aber drei Tage vor dem ersten Training, an einem Freitag, habe ich Brazzo (Sportdirektor Hasan Salihamidzic, d. Red.) abgesagt.

    SPORT1: Was passierte dann?

    Hermann: Im Urlaub hat mich der Brazzo dann mehrfach kontaktiert. Am Montag nach der Absage habe ich mit meiner Frau den Dienstwagen nach München zurückgebracht. Nach dem Einparken bin ich mit der Tram zum Hotel gefahren. In der Straßenbahn rief mich Brazzo wieder an und fragte, wo ich sei. Ich sagte ihm, dass ich das Auto wegbringe und keine Zeit habe. Dann sagte er: 'Komm, wir trinken noch einen Kaffee'. Morgens kam er dann zum Frühstück ins Hotel. Dann sagte ich zu Brazzo: 'Du musst Verständnis haben. Ich kann meine Frau und die Familie nicht alleine lassen'. Er machte mir dann den Vorschlag, erst im September anzufangen. Dann waren wir überrumpelt und ich habe zugesagt.

    SPORT1:  Sie wissen, worauf ich hinaus will, wenn ich Sie frage, ob es diesen einen Anruf gäbe, bei dem Sie…

    Hermann: Der einzige Anruf bei dem ich schwach werden würde, wäre der von Jupp Heynckes. Ich glaube aber nicht, dass er nochmal anruft (lacht).

    Hermann und Heynckes? "Am Anfang nicht so einfach..."

    SPORT1: Wenn doch?

    Hermann: Dann kann ich ihn doch nicht im Stich lassen.

    SPORT1: Peter Hermann und Jupp Heynckes. Sind das beste Freunde, geschätzte Kollegen, Brüder im Geiste?

    Hermann: Wir haben uns damals in Leverkusen kennengelernt. Am Anfang war das auch nicht so einfach mit uns. Wir mussten uns erstmal beschnuppern, haben uns dann aber schätzen und noch besser kennengelernt. Daraus ist eine gewisse Freundschaft entstanden. Die Wege sind jetzt zwar auseinander gegangen, aber alle zwei, drei Wochen ruft er mal an. Dann dauert es auch ein bisschen länger. Ich bin wirklich sehr froh, dass ich ihn kennengelernt habe.

    SPORT1: Was hat Sie damals an Herrn Heynckes gestört?

    Hermann: Es war das Training. Ich war es damals immer gewohnt, viel selbstständig machen zu können. Anfangs durfte ich unter ihm aber nicht viel selbst machen, obwohl ich aktiv sein wollte. Aber nachher hat es wunderbar funktioniert.

    SPORT1: Wie muss ein Co-Trainer ticken?

    Hermann: Man muss fleißig sein und darf nicht auf die Uhr schauen. Man muss Spaß haben, mit jungen Menschen umgehen wollen, sich fortbilden und auf jeden Fall loyal sein. Ich hatte auch Angebote für andere Positionen, aber ich wusste immer, dass der Co-Trainer-Posten die beste Rolle für mich ist.

    SPORT1: Auch deshalb zuletzt die Absage an den 1. FC Nürnberg? Der Club wollte sie als Sportdirektor holen.

    "Bayern ist eine andere Welt"

    Hermann: Ich habe mir gesagt, dass ich lieber gar nichts mache, bevor ich es halb mache. Halbe Sachen sind aber nichts für mich. Es war ja auch in Ordnung, was sie mir da angeboten haben und ich fühlte mich auch geehrt, weil ich so eine Position noch nie hatte, sie es mir aber trotzdem zugetraut haben. Aber der Job ist noch viel zeitaufwendiger als der des Trainers. Außerdem habe ich über Sportdirektoren früher immer am meisten gemeckert (lacht).

    SPORT1: Warum?

    Hermann: Ich hatte manchmal andere Ideen, wenn es um Spieler ging. Nicht bei Bayern, das ist eine andere Welt. Aber bei Düsseldorf. Ich habe auch immer gesagt: 'Bevor man zehn Millionen Euro für einen Spieler ausgibt, muss erstmal der Platz in Ordnung sein, und in Düsseldorf waren die Plätze manchmal in einem schlechten Zustand. Ich fand aber immer, dass die Grundlage für alles ein guter Platz ist. Dann ist auch der Verein dafür zuständig, dass man vernünftige Plätze hat. In Düsseldorf habe ich daher Dieter Prahl, einen Rentner aus Leverkusen, geholt. Er hat auf 450-Euro-Basis die Plätze in Ordnung gebracht.

    SPORT1: Sie sprachen von Loyalität. Wie haben Sie sich verhalten, wenn Ihnen ein Spieler mal was anvertraut oder über den Trainer gelästert hat?

    Hermann: Wenn ich meinte, etwas weitergeben zu müssen, weil es im Interesse des Ganzen war, habe ich es weitergegeben. Ansonsten nicht. Auch nicht, wenn mal einer rumgemeckert hat, denn ich habe früher auch oft gemeckert. Einmal in Leverkusen ist mir aber was Prägendes passiert.

    SPORT1: Erzählen Sie bitte.

    Hermann: In meinem zweiten Jahr dort haben wir Andreas Thom geholt. In der Vorbereitung spielten wir in Berlin, das war um die Wende herum. Wir haben in einem Hotel übernachtet. Ich ging abends mit einem Betreuer auf die Straße und sah Thom in zivil. Nun war ich jung und neu im Verein. Also, was machst du jetzt, denn es durfte ja keiner raus aus dem Hotel. Ich dachte mir erst: "Sag nix, sag nix". Hinterher habe ich es Trainer Jürgen Gelsdorf, meinem Freund, doch gesteckt. Das kam dann raus und Thom wusste, dass ich es war. Im Nachhinein hätte ich ihn mir alleine packen müssen und ihm sagen sollen: 'Andreas, mach‘ das nicht noch mal'. Heute würde ich es anders lösen.

    SPORT1: Haben Co-Trainer mitunter eine wichtigere Rolle als der Cheftrainer?

    1,75 Millionen Ablöse? "Das ist mir immer noch unangenehm"

    Hermann: Das glaube ich auf keinen Fall. Der Cheftrainer ist für mich der wichtigste Mann im Verein. Der Co-Trainer muss ihn unterstützen. Das ist umso wichtiger, weil der Cheftrainer auch mit der Medienarbeit unheimlich eingespannt ist. Für Jupp war es auch angenehm, dass er sich im Training nicht mehr um jedes Detail kümmern musste, sondern jemanden an seiner Seite hatte, auf den er sich verlassen konnte.

    SPORT1: Denken Sie eigentlich noch oft darüber nach, dass sie der teuerste Co-Trainer der Welt sind? Die kolportierten 1,75 Millionen Euro Ablöse, die der FC Bayern 2017 an Düsseldorf gezahlt haben soll, sind Weltrekord.

    Hermann: Das ist mir immer noch sehr unangenehm, denn das ist ja normalerweise nicht mal ein Spieler wert – und ich war nur Co-Trainer. Ich fand es von Düsseldorf damals auch übertrieben, so viel zu fordern. Aber der Jupp hat halt darauf bestanden, dass ich mitkomme.

    SPORT!: Wurden Sie deswegen mal von Spielern geneckt?

    Hermann: Klar. Von Franck Ribéry kamen Sprüche wie ‚der teuerste Mann‘ (lacht). Da kam einiges. Aber heute ist die Zeit halt so. Spieler kosten 200 Millionen Euro. Das ist ja schon fast alles normal.

    SPORT1: Kritik?

    Hermann: Nein. Wir haben davon ja alle profitiert. Selbst ich als Co-Trainer habe viel und genug Geld verdient. Das Geld ist eben im Umlauf. Aber die einzige Wahrheit im Fußball ist Gott sei Dank immer noch das Ergebnis. Dann ist Ende. Feierabend. Das ist auch gut so.

    SPORT1: Wie bewerten Sie die heutige Trainergeneration? Stichwort "Laptop-Trainer".

    Hermann: Neue Trainer bedeuten auch immer neue Impulse. Wenn ich Julian Nagelsmann (RB Leipzig, d. Red.) sehe oder Domenico Tedesco (zuletzt Schalke 04, d. Red.). Die sind richtig gut. Auch Florian Kohfeldt (Werder Bremen, d. Red.) macht sehr gute Arbeit. Alle können gut mit den Medien umgehen, was ein wichtiger Faktor ist. Ihre Mannschaftsführung ist gut, in der Trainingslehre sind sie auf dem aktuellen Stand. Aber Laptop-Trainer? Ich kann auch ein bisschen mit dem Ding arbeiten. Ich kann da drauf auch ein Spiel zusammenschneiden. Das gehört dazu, weil heute jeder mit dem Laptop oder dem Handy arbeitet. Auch der Jupp kann einen Laptop bedienen.

    SPORT1: Ihre Augen haben geglänzt, als Sie von Tedesco sprachen.

    Hermann: Mir hat schon imponiert, wie Aue damals unter ihm gespielt hat. Gar nicht wie ein typischer Zweitligist. Die haben richtig guten Fußball gespielt. Ich habe mit ihm 2017 ja mal gesprochen. Es war ein sehr gutes und angenehmes Gespräch. Schalke und er wollten mich holen.

    SPORT1: Was passierte dann?

    "Beim Film von Toni Kroos kam das nochmal alles hoch"

    Hermann: Ich habe damals bei der Fortuna nachgefragt, ob ich für Schalke eine Freigabe bekomme, weil ich nach diesem Gespräch zu Tedesco wollte. Das war drei Tage vor dem Trainingsauftakt mit Düsseldorf. Ich muss aber sagen, dass der Friedhelm Funkel für mich so ähnlich ist wie der Jupp. Beide ticken auch ähnlich. Dann ging halt die Saison los, es war unruhig und ich konnte nicht mehr wechseln.

    SPORT1: Gibt es einen Trainer, mit dem Sie gerne mal zusammengearbeitet hätten?

    Hermann: Mit Pep Guardiola hätte ich gerne zusammengearbeitet und trainiert. Ich verrate Ihnen was: Als ich nach der Beurlaubung auf Schalke arbeitssuchend war, hatte ich das Glück, abends in München mit Guardiola, Thomas Tuchel und Michael Reschke essen gehen zu können. Michael hatte mich dazu eingeladen. Ich habe nachher nur gedacht 'Wahnsinn', denn ich musste mich sehr konzentrieren, bei deren Gespräch mitzukommen. So schnell wie die beiden über Positionen gesprochen haben, konnte ich gar nicht denken. Das war richtig interessant. Das merkte man schon, dass beide auf hohem Niveau sind. Ich war sehr angetan von beiden.

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    SPORT1: Zurück in die Vergangenheit. An welche Momente denken Sie oft zurück?

    Hermann: An das Jahr 2002, als wir mit Klaus Toppmöller bei Bayer Leverkusen in drei Wettbewerben Zweiter wurden. Wenn wir in diesem Jahr das Selbstbewusstsein des FC Bayern gehabt hätten, hätten wir das Triple geholt, hundertprozentig. Bei der Siegerehrung in Glasgow habe ich den Henkelpott berührt, weil ich dachte, dass ich in meinem Leben nicht mehr in ein Champions-League-Finale kommen werde.

    SPORT1: Dann aber kam das "Finale dahoam" 2012 mit dem FC Bayern. Jupp Heynckes Cheftrainer, Sie sein Assistent.

    Hermann: Genau. Als ich neulich im Kino den Film von Toni Kroos angeschaut habe, kam das nochmal alles hoch. Vor allem als ich die Szenen vor dem Elfmeterschießen gesehen habe. ‚Mann oh Mann‘, habe ich gedacht. Wenn ich die Bilder heute so sehe, muss ich ehrlich sagen, dass wir uns auf diese Situation besser hätten vorbereiten müssen.

    SPORT1: Sie sprechen die Situation an, als mehrere Spieler keine Elfmeter schießen wollten.

    Hermann: Genau. Wir dachten im Vorfeld nicht daran, dass es so kommt. Ich war es immer gewohnt, einen Spieler zu fragen, ob er schießt – und dann schießt er auch. Ein paar Mann haben aber 'Nein' gesagt. Die Frage war dann: Zwingst du ihn dazu oder nicht? Heute würde ich im Vorfeld aufschreiben, wer schießt - und dann haben sie auch zu schießen. Das Trainerteam hat dann die Verantwortung und nicht der Spieler. Wir haben es danach auch immer so gemacht. Nachdem wir verloren hatten, war die Enttäuschung im Ganzen riesig. Aber ich habe mich immer gefragt, warum die sich hier alle so aufregen. 'Dann holen wir das Ding eben im nächsten Jahr', habe ich gesagt.

    "Die Mannschaft ging für Jupp durchs Feuer"

    SPOR1: Ihre Prophezeiung ging auf. 2013 wurde das Triple geholt.

    Hermann: Ja, eine Saison, in der alles super lief. Wir hatten uns damals vor dieser Saison zusammengesetzt und ein bisschen was verändert. Alles wurde etwas straffer gehandhabt, sodass mehr Zug drin war. Die Spieler waren auch einsichtig. Mit Bastian Schweinsteiger, Manuel Neuer und Philipp Lahm hatten wir damals auch große Unterstützung auf dem Feld. Franck Ribéry und Arjen Robben waren auf dem Höhepunkt ihres Könnens. Das war schon eine Traum-Mannschaft. Was auch immer besser wurde, war, dass jeder sein Können immer besser in den Dienst der Mannschaft stellte. Vorher blieb mal der eine oder andere vorne stehen. Die Mannschaft hat intern auch dran gearbeitet, dass auf dem Platz eine Top-Harmonie war. Im Winter wussten wir dann, dass Guardiola kommen wird. Das war als scheidender Trainer nicht einfach. Die Mannschaft hat den Jupp aber gemocht und ging für ihn durchs Feuer. Das war beeindruckend.

    SPORT1: Gibt es einen Spieler, dessen Karriereweg Ihnen Leid tut?

    Hermann: Ja, der von Max Meyer (jetzt Crystal Palace, d. Red.). Ich habe letzte Saison noch ein bisschen Kontakt zu ihm gehabt. Da war er nicht unzufrieden, aber er tut mir echt leid, weil er nicht bei einem Top-Verein spielt. In Julian Draxler steckt auch noch jede Menge Potenzial drin. Er ist ein Top-Fußballer, aber ich glaube, dass er noch nicht alles offengelegt hat.

    SPORT1: Was denken Sie über Jugendspieler von heute?

    Hermann: Sie haben sich total verändert, aber sind auch schon viel weiter als früher. Das hat auch damit zu tun, dass sie heute viel mehr und besser trainieren. Wenn man früher aus der Jugend kam, musste man erstmal zwei Jahre bei den Amateuren spielen, um überhaupt mal oben mittrainieren zu können. Heute sind sie schon mit 17, 18 Jahren körperlich viel weiter und verdienen schon viel Geld.

    SPORT1: Auch so ein Problem.

    Hermann: Ja. Mit Düsseldorf haben wir versucht, Spieler von anderen Bundesligisten zu holen. Die hätten auch bei uns gespielt, aber die konnten wir gar nicht bezahlen, obwohl sie noch kein Bundesligaspiel gemacht haben. Das missfällt mir. Selbst ein Spieler, der bei einem Bundesligisten unter Vertrag steht, aber bei den Amateuren spielt, verdient so viel, dass er von einem Zweitligisten nicht bezahlt werden kann.

    Smartphones? "Man muss nicht päpstlicher sein als der Papst"

    SPORT1: Viel diskutiert wird heutzutage das veränderte Kommunikationsverhalten. Thema: Smartphones in der Kabine.

    Hermann: Man muss sich selbst an die eigene Nase fassen. Wenn ich zu Hause am Frühstückstisch sitze, gucke ich auch schon mal auf das Handy, obwohl meine Frau sagt ‚Komm, hol die Zeitung‘. Man muss nicht päpstlicher sein als der Papst. Klar, früher ist mehr miteinander gequatscht worden, aber das mit dem Handy ist halt so. Wenn ich mein Handy vergessen habe, fahre ich auch zehn Kilometer nach Hause und hole das. Darf ich den Spielern dann sagen, dass sie das nicht dürfen? Ich mache es doch selbst. Noch eine Anekdote.

    SPORT1: Nur zu.

    Hermann: In meiner ersten Phase unter Jupp durfte keiner ein Handy nutzen. Hat auch niemand getan. Ich habe beim Essen unter dem Tisch aber trotzdem mal draufgeschaut, wenn etwa um halb sieben die Ergebnisse der zweiten Liga per Push auf meinem Handy waren. Es war aber lautlos (lacht).

    SPORT1: Was bereuen Sie?

    Hermann: Eine Entscheidung beim Hamburger SV im Jahr 2015. Ich wurde Co-Trainer von Peter Knäbel und wir hatten zwei Spiele. Wir haben damals gegen Leverkusen und Wolfsburg verloren. Starke Gegner, gegen die wir keine Chance hatten. Mittwochs war Knäbel dann kein Trainer mehr und Bruno Labbadia kam. Da dachte ich mir: 'Die brauchten hier nur irgendeinen Idioten, der die beiden Spiele über die Bühne bringt', weil danach erst die Spiele kamen, in denen wir punkten konnten. Ich war so sauer. Ich habe dann zwar mit Bruno gesprochen, aber bin danach heimgefahren. Das bereue ich, weil ich überreagiert habe. Im Nachhinein hätte ich die sechs Wochen bis Saisonende noch dableiben sollen.

    SPORT1: Herr Hermann, wie soll man Sie im Bundesliga-Zirkus in Erinnerung behalten? 

    Hermann: Dass da einer war, der noch immer authentisch ist und den Fußball lebt. Mit allem, was dazugehört. Wenn die Menschen das über mich sagen würden, wäre das gut.

  • Das ist der Plan von Tuchel mit Diallo

    Abdou Diallo wird Borussia Dortmund wie erwartet verlassen.

    Wie der Verein am Dienstag bekannt gab, wechselt der Abwehrspieler zur kommenden Saison nach Frankreich zu Paris St. Germain und Trainer Thomas Tuchel. 

    "Im Defensivbereich sind wir gut aufgestellt, sowohl was die Anzahl der Spieler als auch deren Qualität angeht. Abdou wollte das Angebot aus seinem Heimatland unbedingt annehmen, und für uns ist es ein ausgesprochen werthaltiges", erklärte Michael Zorc.

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    "Er kann Innenverteidiger spielen, aber auch Außenverteidiger und kann auch Dreierkette spielen. Dazu ist er Franzose und hat Auslandserfahrung. Wir freuen uns, dass das geklappt hat", erklärte PSG-Trainer Tuchel am Rande des Test gegen Dynamo Dresden bei Focus Online.

    BVB kassiert 32 Millionen Euro für Diallo

    Für den 23-Jährigen, der erst vor einem Jahr für 28 Millionen Euro vom 1. FSV Mainz 05 zum BVB wechselte, soll der BVB 32 Millionen Euro Ablöse bekommen. Weitere zwei Millionen Euro können durch Bonuszahlungen noch dazukommen.

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    Borussia Dortmund war am Montagmorgen bereits ohne den Innenverteidiger ins Trainingslager in die USA aufgebrochen. 

    Diallo nach Hummels-Transfer weg

    Diallo war erst im Sommer 2018 von Mainz 05 zum BVB gewechselt, der Vertrag des Franzosen lief bis Juni 2023.

    Unter Trainer Lucien Favre zählte Diallo im vergangenen Jahr zu den Stammspielern, er verpasste lediglich sechs Bundesligapartien aufgrund verschiedener Verletzungen und einer Sperre. 

    Durch die Verpflichtung von Mats Hummels scheint ein Platz in der Abwehrzentrale bereits vergeben. Um den zweiten streiten nach aktuellem Stand noch Manuel Akanji, Dan-Axel Zagadou, Ömer Toprak und Neuzugang Leonardo Balerdi.

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